"Spitzenforschung am EML" Filmisches Porträt des European Media Laboratory in fünf Teilen (Video-CD, deutsch/englisch)
Die Video-CD stellt das European Media Laboratory (EML) in einem filmischen Porträt vor. Neben einem Film über das Institut selbst sind vier Beiträge über die einzelnen Forschungsbereiche Bioinformatik, mobile Assistenzsysteme, IT-Systeme für Gesundheit und Sport sowie Tesafilm als Datenspeicher zu sehen. Produziert wurden die Beiträge im Jahr 2002 vom SWR für das Wissenschaftsmagazin „nano – das Zukunftsmagazin“ (3sat), wo sie im JUli 2002 auch ausgestrahlt wurden. Die Filme haben eine Länge von jeweils ca. fünf Minuten.
Zu den Sendungen und den einzelnen Forschungsgebieten:
»Think beyond the Limits!« ist das Motto des EML und eine Aufforderung zu unkonventionellem Denken. Der Film stellt die Arbeit und die Hauptforschungsrichtungen des EML kurz vor. Den optischen Rahmen bildet die Villa Bosch in Heidelberg, in der das Institut residiert.
"Dr. Feelgood" - IT-Systeme für Gesundheit und Sport: Der Film zeigt als Beispiel einen digitalen Trainer. Das walkmangroße Gerät analysiert Schwimmbewegungen. Spitzensportler können damit effektiver trainieren und der heiß ersehnten Medaille einen Schritt näher kommen. EML-Wissenschaftler der „Dr.Feelgood"-Gruppe arbeiten dabei eng mit dem Institut für Sportwissenschaft der Uni Heidelberg zusammen. Das Messverfahren könnte aber auch in der medizinischen Rehabilitation eingesetzt werden.
Mobile Assistenzsysteme: Mit dem Szenario eines mobilen, elektronischen Touristenführers wollen EML-Wissenschaftler eine zentrale Forschungsfrage angehen: Wie kann ein Nutzer intuitiv jederzeit und überall auf Informationen zugreifen? Um dessen Wünsche möglichst gut zu verstehen, arbeiten die Forscher der „Personal Memory“-Gruppe daran, den Computern das Lernen beizubringen. Im Film folgt die Kamera einem Touristen, der sich mit einem Kleinstcomputer in der Hand durch Heidelberg bewegt.
Tesafilm als Datenspeicher: Was als fast unglaubliche Entdeckung begann, wurde am EML weiterentwickelt. Neben der Forschung an der sogenannten „tesa-ROM“ konzentrierten sich die EML-Wissenschaftler auf den Datenspeicher zum Aufkleben: einen modifizierten tesa-Film, in den ein winziges individuelles Hologramm geschrieben wird. Die in diesem „Holospot“ enthaltene Datenmenge ist ca. 1000 Mal größer als die eines herkömmlichen Barcodes und erlaubt die fälschungssichere Kennzeichnung von Produkten. Die Forscher schafften es, Hard- und Software für den „Holospot“ so weit zu optimieren, dass die erste Ausgründung des EML möglich wurde. Mit diesem „spin-off“ setzt sich die Erfolgsgeschichte einer Entdeckung weiter fort.
Bioinformatik: Hier kooperieren Informatiker, Biologen, Datenbankspezialisten und Sprachwissenschaftler. Ihr Ziel: Mit Computersimulationen und Modellen die komplexen Abläufe der Zelle leichter nachvollziehbar zu machen - eine wichtige Voraussetzung zur Entwicklung neuer Medikamente.
Die Schutzgebühr für die CD beträgt 10 € zzgl. MwSt. und Porto.
Bestellungen:
schriftlich: European Media Laboratory GmbH Villa Bosch Schloss-Wolfsbrunnenweg 33 69118 Heidelberg
per E-Mail: bestellung@eml-development.de Betreff „EML-Portrait” |